Kunstsammlung der Deutschen Bahn erstmals öffentlich zu sehen.

Unter dem Titel "von ZERO an" zeigt die DB Stiftung erstmals 140 Werke ihrer Kunstsammlung öffentlich. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten der Düsseldorfer Avantgarde-Gruppe ZERO. Im Jahr 1958 von Otto Piene und Heinz Mack gegründet und 1961 um Günther Uecker erweitert, hat die Gruppe in ihrer kurzen Lebensspanne von acht Jahren eine enorme Bedeutung erlangt. Thematisch hat sich ZERO dabei in der „Stunde Null“ der damals jungen Bundesrepublik verortet. Piene, Mack und Uecker wollten nicht mehr „Kunst“ produzieren, sondern den Menschen verändern – ihm ein neues Lebensgefühl, ein neues Sehen vermitteln. Dazu experimentierten sie mit neuen Materialien: Statt mit Pinsel und Ölfarbe „malten“ mit Licht, Feuer und Nägeln. Aktuell erlebt die ZERO-Kunst nicht nur auf deutschem, sondern auch auf internationalem Parkett eine erfreuliche Renaissance.

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